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Rückblick: Tiroler Wastl

Urig-starke Tiroler oder doch nur lustige Helden?Die Volksbühne Alpenland Thiersee & der Passionsspielverein Thiersee wirft mit „Der Tiroler Wastl“ einen neuen Blickwinkel auf das Hoferjahr 2009.

Thiersee. Dorftratsch, Liebesgeschichten und Heldenmythen: Eine Komödie mit tiefschürfenden Fragestellungen und Happy End. Mit dem Singspiel „der Tiroler Wastl“, frei nach Emanuel Schickaneder,  lässt man in Thiersee ein Stück Tiroler Geschichte wieder aufleben.Viele kleine Schicksale aus dem ländlichen Alltag, ein moderner Papageno und  viel Musik und Tanz entführen in die Zeit von 1797. Im Spiel taucht ein jodelnder Tiroler namens Jodel auf, der dressierte Vögel verkauft. Da das Geschäft schlecht läuft beschließt Jodel eine Theaterkompanie zu gründen und mit Tiroler Heldengeschichten durch die Lande zu ziehen.  Aus dem Singspiel stammt das wohl bekannteste Lied “Die Tiroler sind lustig”. Maßgeschneidert für Thiersee endet das Stück mit der Gründung der Passionsspiele.

Autor und Regisseur Ekkehard Schönwiese bringt gemeinsam mit Florian Bramböck (Musik) rund 80 Laiendarsteller und Musiker auf die Bühne. „Ich will keinen alten Andreas Hofer Schinken ausgraben, ich lass das lieber andere machen“, so Schönwiese, der das Umfeld dieser Zeit vor dem düsteren Hintergrund der Napoleonkriege beleuchtet. Der Frage, ob der Mythos des stolzen Tiroler, oder der Held selbst zuerst da war, schenkt Schönwiese große Aufmerksamkeit. Es ist der Versuch, das ländliche Musiktheater wieder aufleben zu lassen. Eine Komödie mit Happy End und ein Ansatz, einen neuen Blick auf die Zeit rund um den Volkshelden Andreas Hofer zu werfen. 

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